Aller guten Dinge sind fünf:
Die schönsten Zimmer im Schnalstal
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Aller guten Dinge sind fünf: Die schönsten Zimmer im Schnalstal

So als altes Gemäuer darf man das ruhig sagen: Früher war nicht alles besser. Es war halt anders. Eines hat sich für mich als Oberraindlhof in den letzten Jahrhunderten nicht geändert: Meine Kammern und Stuben und Zimmerchen waren und sind immer noch ein Ort, an dem Geschicht(en) geschrieben werden. Große und kleine. Herzzerreißende und herzerwärmende. Und wenn jemand fragt, wo es die schönsten, die interessantesten, die geschichtsträchtigsten Zimmer im ganzen Schnalstal gibt, dann darf ich ganz uneitel antworten: Bei mir. Am Oberraindlhof. Neben meinen moderneren „Komfort Bauernzimmern“ auf 4-Sterne Niveau, darf ich euch mit meinen historischen Bauernzimmern begeistern. So etwas wie diese bekommt man heute nur noch selten zu Gesicht. Ich würde fast behaupten, sie sind so etwas wie ein Fenster in die Vergangenheit. Gemütliche Rückzugsorte, in denen die Zeit etwas langsamer fließt. Und weil ich weiß, dass es nicht einfach ist, sich für eines meiner fünf historischen Refugien zu entscheiden, könnt ihr hier nachlesen, welche Geschichten sich hinter den alten Zimmertüren verbergen: 

Antonius
In einem Grandhotel würde so ein Zimmer vielleicht als „Präsidentensuite“ bezeichnet werden. Bei mir heißt das größte historische Zimmer „Antonius“. Warum? Anno 1900 war es das Refugium von Familienoberhaupt Anton. Und weil der untertags so viel zu denken und zu tun hatte, musste er sich des Nachts natürlich besonders gut ausruhen. Das geht auch heute noch besonders gut. Feines Zirben- und Fichtenholz sorgen auf 25m2 für ganz viel Gemütlichkeit, edler Naturstein und wertvolle Naturstoffe runden das herrschaftliche Wohngefühl ab. Und wartet nur, bis ihr die Aussicht vom Balkon aus seht!

Sterngugger 
Es ist noch gar nicht so lange her, da waren Kühlschränke und Gefriertruhen in den Alpentälern ein Fremdwort. Deshalb wurde auf den Höfen geräuchert, eingekocht, gedörrt und gepökelt, was die Küche hergab. Die haltbar gemachten Lebensmittel mussten möglichst trocken und luftig aufbewahrt werden. Der Dachboden mit seinen zugigen Dielen war perfekt dafür. Und so sah man, wenn man für eine Handvoll Mehl oder ein Stück Brot ins oberste Geschoss ging, durchs Dach die Sterne funkeln. Auch ihr könnt in diesem wundervollen Zimmer zum „Sterngugger“ werden. Doch keine Angst, die Ritzen in der Dachschräge gibt es schon lange nicht mehr. Dafür aber ein zauberhaftes Dachfenster. 

Transhumanz
Es ist ein faszinierendes Schauspiel, eine Jahrhunderte alte Tradition und seit einigen Jahren sogar Weltkulturerbe der UNESCO: Der Schafübertrieb im Schnalstal. Mit diesem Zimmer ehren wir die Transhumanz. Der Ort ist nicht zufällig gewählt. Schließlich ließen sich genau hier früher die Schafhirten zur Nachtruhe nieder und wärmten ihre kalten Glieder am gemütlichen Kachelofen. Den gibt es heute noch und sorgt gemeinsam mit flauschiger Schafwolle, Filz und Loden für kuschelige Ferientage auf historischem Boden. 

 

 

 

Glanen
Ich sage euch, was sich da Dramen mit den jungen Damen abgespielt haben! In der Zeit vor Whatsapp und Instagram und TikTok führte der Weg ins Herz der Angebeteten meist nur über eine windschiefe Leiter. Beim „Fensterln“ stiegen die jungen Burschen zum Fenster ihres Herzblattes hoch,  um ihr Liebesschwüre ins Ohr zu flüstern. Nicht nur einmal ist einer runtergefallen. Noch heute ist das „Glanen“, also die Kammer der Bauerntöchter ein ganz besonders romantisches Zimmer. Klein, fein und sehr kuschelig. Aber dass mir ja keiner auf die Idee kommt, Fensterln zu gehen, gell?

Stuben
Nomen est omen. Hier in der Stuben war einst der Ort zum Briefeschreiben, Denken, Diskutieren und Pläne aushecken. Hausherr Anton schrieb hier Geschichte, im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn sich hoher Besuch aus der Stadt ankündigte, räumte er Tinte und Papier beiseite und die „Sommerfrischler“ hatten ein gemütliches Gästezimmer mit einem tollen Blick auf die Gipfel der Texelgruppe. Das ist bis heute so. Viel Altholz und Schnalser Stein lassen meine Stuben zu einem wundervollen Rückzugsort werden. 

Na, habt ihr schon entschieden, welches euer neues Lieblingszimmer wird? Falls ihr noch ein bisschen Entscheidungshilfe braucht, freuen sich meine Gastgeber über euren Anruf oder euer Mail. Vielleicht gehört ihr aber auch längst zu meinen Stammgästen und möchtet eure schönste Geschichte aus meinen historischen Zimmern mit mir teilen? Ich freue mich, wenn ihr mir schreibt! 

Euer Oberraindlhof

Unser Stubenzimmer

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